Eigenblutbehandlung

Viele Erkrankungen vermag der Organismus allein durch seine natürlichen Abwehrkräfte zu überwinden. Es gehört zum Wesen des lebenden menschlichen Organismus, dass er durch seine angeborene Fähigkeit zur Selbstregulation in der Lage ist, Abweichungen von dem gesunden Gleichgewicht der Kräfte zu kompensieren. Störungen werden durch Umstellen bestimmter Funktionen und durch Aktivierung der natürlichen Abwehrvorgänge reguliert.
Der Gedanke, dass bei Heilungsvorgängen natürliche Heilungskräfte unentbehrlich sind, hat im Bewusstsein vieler Ärzte an Bedeutung verloren. Oftmals wird eine Erkrankung nur aus dem Blickwinkel der Organpathologie betrachtet, d.h. es wird nur eine örtliche Schädigung gesehen die behoben werden muss und es wird rein schematisch das entsprechende Medikament eingesetzt. Dabei wird nur allzu oft die Grundsituation des Organismus übersehen und die angeborenen Abwehrregulationen außer acht gelassen
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Durch gezielte Reiztherapien können Heilungsvorgänge beschleunigt werden. Dabei geht man nach der Regel vor, dass schwache Reize die Lebenstätigkeit anfachen, Mittelstarke hemmen und Starke sie aufheben.
Deshalb werden bei der Eigenbluttherapie auch nur äußerst geringe Mengen Blut (oft bis 1,0 ml) entnommen und wieder reinjeziert. Ggf. kann man das Blut noch aktivieren, bestrahlen, potenzieren oder mit einem homöopathischen Präparat versetzen.

Die Eigenblutinjektion führt im Körper zu einer Veränderung der Reaktionslage, was in einer Zunahme der Immunkörper im Blut zu sehen ist.“ Es kommt zu einer Resistenzsteigerung des Gesamtorganismus, zu einer Anhebung der allgemeinen Abwehlage, was die Heilungsfähigkeit günstig beeinflusst“. (eine gute Alternative zur Grippeschutzimpfung)

Eigenblutinjektionen, in etwas abgewandelter Form, waren schon im 3. Jh. vor Christi zu finden und werden u.a. bei Hauterkrankungen, Erkrankungen des Urogenitaltraktes, des Atemsystems des Darms, des Herzens und der Gefäße, Allergien, chronische Schmerzzustände und Infektanfälligkeit angewendet.
Nicht anzuwenden wird sie bei Thrombophlebitis, Thrombose, Auszehrung, Gerinnungsstörungen, Behandlung mit Koagulantien, aktiver Tbc.
Kurzfristige Nebenwirkungen können sein:
Müdigkeit, Temperaturerhöhung, kurzfristige Erstverschlimmerung, lokale Reaktionen, schlechte Laune, Reizbarkeit, Herdaktivierung Schlafstörungen, für die Dauer der Anwendung.
Die Therapie wird gewöhnlich in 5 bis 10 Behandlungen durchgeführt die regelmäßig alle 3 oder 7 Tage erfolgt.